Freitag 06. März
20.00 Uhr
Jack Beauregard {Tapete Records}
Eg und Nogbert {Köln}
Jack Beauregard ist ein Italo-Western-Held, nach dem
sich Daniel Schaub (Gesang, Gitarre) und Pär Lammers (Keyboards,
Electronika) benannt haben. Folk und Indietronics treffen sich bei
ihnen wie alte Freunde, kommen aber genau so frisch und unverbraucht
daher wie die Melodien ihrer Songs. Ziemlich lässig – dabei höchst
proffessionel – erklären sie uns die Welt des Pop. Ohren auf!

Bild: © http://flickr.com/photos/30785481@N03/2883524296/
Infos
Das Konzert kostet an der Abendkasse 6€ und es gibt keinen Vorverkauf! Wir haben begrenzte Plätze und schließen sobald der Laden voll ist. Einlass ist ab 19.30 Uhr. Es beginnt wie immer
pünktlich um 20.00 Uhr, danach ist die Wohnzimmer-Lounge geöffnet.
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Jack Beauregard {Berlin/Köln/Amsterdam}
www.myspace.com/Jackbeauregard
Amsterdam, Berlin, Hamburg, Köln – handelt es sich bei Jack Beauregard etwa um ein europaweit agierendes Designerlabel? Nein, hier haben wir es mit einem Musik-Duo zu tun! Daniel Schaub (Gesang, Gitarre) kommt aus Köln, Pär Lammers (Keyboards, Elektronika) aus Hamburg, wohnt aber in Berlin. Getroffen haben sich die Beiden in Amsterdam an der Musikhochschule. Wo sie schnell merkten, dass das Interesse weniger in Richtung graue Musiktheorie, sondern in Richtung Popmusik geht. Und die lernt man ja bekanntlich am besten, wenn man nicht in Vorlesungen, sondern ausführlich im Leben rumhängt. Fünf Jahre in Amsterdam eignen sich dafür natürlich bestens.
Warum sich die zwei dann ausgerechnet nach einem altersmüden Italo-Western-Helden benannt haben? Ein Rätsel, denn Jack Beauregard sind genau das Gegenteil von Macho. Und sie schießen nicht scharf, sie schießen weich. Mit einer Lässigkeit allerdings, die dann doch jedem Revolverhelden gut zu Gesicht stehen würde.
Natürlich, die Verquickung von Folk und Indietronics ist im Zeitalter des Laptops keine brandneue Angelegenheit mehr. So geschmeidig wie bei Jack Beauregard hat man das aber selten gehört: Die akustischen und elektronischen Teilchen fügen sich ineinander, als hätten sie schon im Sandkasten miteinander gespielt. Und trotz komplexer Baupläne klingt alles so unglaublich mühelos und unangestrengt.
Wenn man die schlaksigen Buben auf der Bühne sieht, erkennt man sofort die musikalische Souveränität, mit der sie ans Werk gehen – trotz niedlichem Schlafzimmerblick und charmanter Slackerattitüde. Jack Beauregard sind der Beweis, dass man als technisch versierter Musiker nicht zwangsweise bei Freejazz und Progressive Rock landen muss. Das Duo lässt alle offensichtlichen Angebereien weg und konzentriert sich ganz auf den Song.
Demzufolge besteht das Debütalbum „Everyone Is Having Fun“ aus zwölf fein konfektionierten Zuckerstückchen. Überzogen mit einer edelherben Glasur, versteht sich. Denn bei aller balladesken Süßlichkeit hält doch nahezu jeder Song einen kleine Twist in petto, eine sarkastisch-ironische Note, die eine zweite Dimension ins Spiel bringt. „I have to admit sadly: Everybody's happy“ – diese eine Zeile bringt die Weltsicht von Jack Beauregard auf den Punkt.
Wer jetzt noch Referenzen braucht: Jack Beauregard klingen in etwa so, als habe Jose Gonzales nach seinem Ausstieg bei Take That! gemeinsame Sache mit Kraftwerk gemacht. Das passt nicht? Das passt.
Oliver Minck
Eg und Nogbert {Köln}
www.egundnogbert.de
www.myspace.com/egundnogbert
Eg und Nogbert sind zwei Gitarren, die mit Ihren Sängerinnen Lisa und Julia durch die Lande ziehn. Ihre Lieder erzählen von erlebten Geschichten und vielen Gedanken, die der ein oder andere Mensch so mit sich durch das Leben trägt. Und ob es nun das Lied vom Apfelbaum ist, der einen tröstet oder von dem Flieger der dem kleinen Prinzen ein Schaf zeichnen soll und es fast verlernt hat … die meisten Lieder besitzen eine schön–traurige Melancholie, sind aber von einem immer währendem Lächeln und einem kleinen Augenzwinkern umgeben. Und so spielen Eg & Nogbert ihre Lieder und freuen sich, wenn die Zuhörer mit auf eine kleine Reise kommen und dem zweistimmigen Gesang und den mal gezupften mal effektgeladenen Gitarren folgen …
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