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Wohnzimmerkonzert // Florian Ostertag, Jonas David
Montag, 1. März 2010

blog_konzert_ostertagSamstag 20. März
20.00 Uhr


Florian Ostertag

Jonas David 

 

Florian Ostertag ist ein Singer-Songwriter. Inspiriert von der Musik von Damien Rice und Filmen wie ‘Once’, hat er sein Leben bis auf weiteres ganz der Musik verschrieben, sei das im eigenen Tonstudio, auf Bühnen quer durch Deutschland oder in der Fussgängerzone in Stuttgart. Seine Musik drückt das Leben aus wie er es erfährt, ehrlich, kreativ, verträumt und mit diversen Hochs und Tiefs.
Wunderschöne Musik um mal abzuschalten und in einer anderen Welt zu versinken.

 

Infos 

Das Konzert kostet an der Abendkasse 8€ und es gibt keinen Vorverkauf. Wir haben begrenzte Plätze und schließen sobald der Laden voll ist. Einlass ist ab 19.30 Uhr. Es beginnt wie immer pünktlich um 20.00 Uhr, danach ist die Wohnzimmer-Lounge geöffnet.

Sag uns doch, ob du kommst bei Last.fm
 

Florian Ostertag 

www.myspace.com/florianostertag

www.florianostertag.de  

Vielleicht ist man ihm schon einmal begegnet. Im Winter in der Fußgängerzone, wenn er mit seiner Gitarre und  einer Thermoskanne für die vorbeihastenden Menschen spielt. Zuhause an einem Sommernachmittag, wenn  der nette junge Mann nebenan im Gartenhaus Musik macht und vom fernen Surren der Rasenmäher begleitet  wird. Oder auf der Autobahn, wenn er wieder einmal mit seinem kleinen zerbeulten Kastenwagen auf Tournee  quer durch Deutschland ist. Vielleicht ist es
Florian Ostertag.  Ostertag, geboren 1980, beide Eltern Lehrer, lernt in seiner Kindheit mehrere Instrumente. Doch er ist  Spätzünder: Erst mit 16 Jahren entdeckt er die Musik ernsthaft für sich und schreibt von Beginn an eigene  Songs, die aufgrund seines Elternhauses und Umfeldes vorwiegend durch christliche Inhalte geprägt sind. Er  spielt Klavier und Gitarre in diversen Bands, bevor er 2003 erste Gehversuche als Produzent wagt. Er mietet  sich ein Haus auf einem ländlichen Hof, gründet dort seine erste Musiker‐WG und nimmt andere Bands auf.  
Als er 2005 den Hof verlassen muss, nistet er sich im Gartenhaus seiner Eltern ein und produziert seine erste  eigene EP, auf der er alle Instrumente selbst spielt. Immer stärker zieht es ihn nun hinaus in die Welt, einfach  um Musik zu machen. Erste Solotourneen bringen ihn bis nach Skandinavien. Er spielt mit Philipp Poisel, Sarah  Brendel und vielen anderen. Immer dabei: Seine Gitarre und die alte analoge Bandmaschine, die ihm auf der  Bühne Gesellschaft leistet und treu im Takt rotiert. Nebenbei richtet er sich in der süddeutschen Heimat sein  eigenes Studio ein, in dem er in ruhiger Abgeschiedenheit ungestört arbeiten kann.  Dort entsteht auch sein Debütalbum „The Constant Search“. Fast zwei Jahre lang arbeitet er akribisch daran,  stets mit viel Liebe zum Detail. Er schreibt, spielt und produziert selbst. Statt zusätzlichen Studiomusikern holt  er sich noch seine Freunde aus der Musiker‐WG dazu, was dem ganzen Album nicht nur weitere musikalische  Facetten, sondern vor allem eine gehörige Portion Ehrlichkeit einbringt. Hier ist nichts getürkt.  
„The Constant Search“ vereint auf einzigartige Weise die Leichtigkeit der Unschuld mit tiefgründiger  Melancholie. Florian Ostertag erzählt von der Suche nach etwas, was einen im Leben zu Ruhe kommen lässt:  Die große Liebe oder das Paradies in einer gefallenen Welt. Dabei gibt er gleichzeitig zu, dass dies vielleicht eine  aussichtslose Suche bleibt. Selbst wunderschönen Melodien und Harmonien gibt er in handverlesenen  Momenten Raum für das Unerwartete.  Wer mit so viel Understatement solch musikalisches Selbstbewusstsein in seine Songs legt, dem sollte man  Gehör schenken. Genauso wie dem Straßenmusiker mit dem zerbeulten Auto und dem netten Nachbarjungen.  Vielleicht ist es ja wieder Florian Ostertag. 


Jonas David 

www.myspace.com/jonasdavid

 

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